Hurra Hurra Hurra, das neue Widget ist da!

In unzähligen Stunden wurden Sensoren verteilt und installiert, Messdaten erhoben, gesammelt und anschließend analysiert. Die von diesen Messdaten generierten Informationen werden ab sofort übersichtlich in unserem neuen Widget dargestellt - für die Betreiber:innen, aber vor allem für die Besucher:innen und die ganze Berliner Stadtgesellschaft.


Wie funktioniert das Widget genau?

Sobald der bei den Betreiber:innen installierte Sensor den CO2‑Gehalt des Raumes gemessen hat, funkt er seine Messdaten über das Netzwerk LoRaWAN an die COMo‑Plattform. Auf unserer Website werden anschließend im neuen Widget die zuletzt erhobenen Messdaten in Verbindung mit einem CO2‑Richtwert für Luftqualität in Innenräumen sichtbar. An diesem CO2‑Richtwert orientiert sich auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die die wissenschaftliche Grundlage dieses Projekts geschaffen hat.

Auf dem Widget ist dabei nicht nur der CO2‑Wert erkennbar, sondern es wird zusätzlich darüber aufgeklärt, welche Aussage anhand dieses Wertes über die Luftqualität in diesem Raum getroffen werden kann. Eine gesunde Raumluft kann dabei nicht nur das Risiko einer Sars‑CoV‑2‑Infektion minimieren, sondern fördert auch die Konzentration und Produktivität!

Veröffentlichen die Teilnehmenden die Daten ihrer Räumlichkeiten, kommunizieren sie den Besucher:innen, dass sie sich für eine gesunde Raumlufthygiene einsetzen und beteiligen sich daran, dass Bürger:innen aktiver in wissenschaftliche Forschungsprozesse eingebunden werden – ein Gewinn für das Gemeinwohl.
Deshalb nennen wir unser Widget intern auch WINget ;)


Welche Informationen werden im Widget angezeigt?

Die Visualisierung im Widget zeigt einen Balken, auf dem der zuletzt gemessene Messwert und die entsprechende Uhrzeit ersichtlich wird. Befindet sich dieser Wert im blauen Bereich (CO2 < 1000 ppm) ist ausreichend frische Luft in dem Raum vorhanden. Befindet sich der Wert jedoch im gelben Bereich (1000 < CO2 < 2000 ppm) sollte möglichst zeitnah gelüftet werden. Sollte sich der Wert bereits im roten Bereich (CO2 > 2000 ppm) befinden, deutet dies auf eine sehr hohe Aerosollast in der Luft hin und es sollte unverzüglich gelüftet werden.
Mehr über die Messwerte, an denen wir uns orientieren, erfährst du hier.

Widget with infotext

Der farbige Balken sowie der kurze Infotext darunter enthalten sowohl für die Betreiber:innen als auch für die Besucher:innnen wichtige Hinweise. Die Betreiber:innen erkennen, wann in ihren Räumlichkeiten gelüftet werden sollte und auch die Besucher:innen werden über die Raumlufthygiene der Örtlichkeit informiert.

Sollten an unterschiedlichen Orten in einem Gebäude Sensoren positioniert sein, besteht die Möglichkeit, sich anhand der Pfeile durch die verschiedenen Räumlichkeiten zu navigieren.

Es kann vorkommen, dass der Sensor manchmal keine Daten sammelt oder diese nicht übermittelt werden können, dies kann unterschiedliche Gründe haben. Bei wiederkehrenden Problemen haben die Betreiber:innen die Möglichkeit, sich an das COMo‑Team zu wenden.

Alles zu der Technik, die hinter COMo steckt, erfährst du hier.

Widget with infotext

Sobald die Betreiber:innen sich entscheiden, ihre Daten zu teilen, werden diese für die Besucher:innen sichtbar. So können wir alle an einer guten und gesunden Raumluft teilhaben. Doch wie sieht es aus mit dem Datenschutz? Antworten dazu findest du in unserem FAQ!

Damit noch mehr Daten und Wissen geteilt werden können wird COMo zusätzlich in die Datenplattform für IoT‑Projekte Stadtpuls integriert - einfach SENSORtionell!

Literatur: Schmohl, Tobias, Thorsten, Philipp (Hg.): Handbuch Transdisziplinäre Didaktik, Bielefeld, 2021.